Zur Einweihung kamen Mitarbeiter des Rathauses, Gemeinderäte, Vertreter des Regierungspräsidiums sowie ein paar Bürger. „Eine gelungene Sache“, attestierte Bürgermeister Ralf Baumert in seinen Grußworten. Auch tat er seine Freude darüber kund, dass der Bau des Kreisverkehrs vom Regierungspräsidium noch im letzten Jahr als Kleinmaßnahme angegangen worden war. Die Verzögerungen in der sieben Monate währenden Bauzeit entschuldigte Baumert durch den frühen Wintereinbruch und das Kabelwirrwarr unter der Straße. Er dankte Bürgern und Einzelhändlern für deren Geduld, gerade letztere mussten wegen der Dauerbaustelle einen „spürbaren Umsatzrückgang“ verkraften. „Dafür funktioniert der Kreisverkehr“, konnte Baumert berichten; in der Gottmadinger Straße gebe es keinen Rückstau mehr bis an die Rosenegghalle hoch.

Der Sachgebietsleiter des Regierungspräsidiums Freiburg, Heinz Jenne, wünschte der Gemeinde einen „hoffentlich unfallfreien“ Kreisverkehr. 250 000 Euro hat das Land in die Maßnahme investiert, die von der Schleith GmbH aus Waldshut-Tiengen umgesetzt wurde. Niederlassungsleiter Hans-Joachim Weißhaupt verwies auf seine Mitarbeiter, die auch samstags und über die Fasnachtszeit gearbeitet haben, um den Bau zügig zu beenden. Es fehlen nur noch die Markierungen und Straßenschilder.

Die Innengestaltung des Kreisels trägt die Gemeinde. Die „Wege-Skulptur“ von Erwin Mosen, die bislang beim „Schindereck“ gestanden hat, ziert nun den Kreisel und wird in den Abendstunden von Bodenleuchten erhellt. Der rote Schotter soll bald mit Bodenpflanzen in den Gemeindefarben geschmückt werden. Ungefähr 30 000 Euro hat die Gemeinde in die Innenkreisgestaltung gesteckt. Elisabeth Bellmann vom Ortsseniorenrat bescheinigte eine gute Überschaubarkeit für Fußgänger, das sei gerade für Senioren wichtig.